Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen Unsicherheiten in der Gaming-Szene
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Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen? Unsicherheiten in der Gaming-Szene

Es zeigte sich, dass Videospiele in jedem Alter gespielt werden. Außerdem gab keiner der Studienteilnehmer an, nie oder seltener als einmal pro Woche zu spielen. Besonders die Gruppe der 16- bis 17-Jährigen spielt fast täglich (57 Prozent), während bei den ältesten Teilnehmenden im Alter zwischen 45 und 55 Jahren dieser Anteil mit 29,9 Prozent wesentlich niedriger ist.

Die Gaming-Industrie hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt und zieht Menschen jeden Alters und Geschlechts in ihren Bann. Trotz dieser Vielfalt gibt es jedoch immer noch Herausforderungen und Unsicherheiten, insbesondere in Bezug auf die Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Gaming-Szene. Eine Studie mit dem Titel Auf demselben Level? Eine Studie zur Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen beleuchtet diese Thematik genauer.

Daten und Fakten: 1.000 Teilnehmende, 22 Fragen und die Gaming-Welt

Die umfangreiche Studie mit 1.000 Teilnehmenden lieferte interessante Einblicke in die Welt der Gamer:innen. Die quantitative Umfrage bestand aus insgesamt 22 Fragen, die eine breite Palette von Themen abdeckten. Neben den Gaming-Gewohnheiten wurden auch die Meinungen und Wahrnehmungen der Teilnehmenden zu verschiedenen Aspekten der professionellen Gaming-Szene untersucht.

Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen Unsicherheiten in der Gaming-Szene

Die Altersgruppen der Teilnehmenden waren sorgfältig aufgeteilt, um eine repräsentative Stichprobe zu gewährleisten. Die Bandbreite reichte von 16 bis 55 Jahren, was es ermöglichte, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Einstellungen und Verhaltensweisen der verschiedenen Altersgruppen zu untersuchen. Das Durchschnittsalter von 33,8 Jahren zeigt, dass sowohl junge als auch erfahrene Gamer:innen in der Studie vertreten waren.

Die Geschlechterverteilung der Teilnehmenden ist ebenfalls interessant. Mit einem Anteil von 63,1 Prozent waren mehr Männer in der Studie vertreten als Frauen, die einen Anteil von 36,5 Prozent ausmachten. Zudem wurden 0,4 Prozent der Teilnehmenden als divers klassifiziert. Diese Verteilung spiegelt teilweise das Bild der Gaming-Szene wider, in der traditionell mehr Männer als Frauen vertreten sind. Die Erkenntnisse aus der Studie können somit Aufschluss darüber geben, wie sich diese Ungleichheit auf die Wahrnehmung und das Verhalten der Gamer:innen auswirkt.

Videospiele in jedem Lebensalter: Ergebnisse der Studie zur Gleichberechtigung

Es zeigte sich, dass Videospiele in jedem Alter gespielt werden. Außerdem gab keiner der Studienteilnehmer an, nie oder seltener als einmal pro Woche zu spielen. Besonders die Gruppe der 16- bis 17-Jährigen spielt fast täglich (57 Prozent), während bei den ältesten Teilnehmenden im Alter zwischen 45 und 55 Jahren dieser Anteil mit 29,9 Prozent wesentlich niedriger ist. Dennoch spielen auch sie regelmäßig Videospiele, wobei sie mit 57 Prozent den größten Anteil derer ausmachen, die mehrmals pro Woche zocken.

Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen Unsicherheiten in der Gaming-Szene

Zufriedenheit mit Gaming-Ausstattung: Die Präferenzen verschiedener Altersgruppen

In Bezug auf die Gaming-Gadgets haben alle Gamer:innen ähnliche Vorlieben wie eine gute Grafikkarte, ein leistungsstarker Prozessor, ein hochauflösender Monitor und ein ergonomischer Gaming-Stuhl. Die 44- bis 55-Jährigen sind am zufriedensten mit ihrem aktuellen Setup (13 Prozent), während die 18- bis 24-Jährigen eher Verbesserungsbedarf sehen. Besonders ein komfortabler Gaming-Stuhl ist ihnen wichtig, da 46 Prozent von ihnen mit ihrem aktuellen unzufrieden sind.

Weniger Verbesserungspotenzial sehen sie dagegen bei der technischen Ausstattung. Im Altersvergleich gaben sie am seltensten an, dass sie sich neue Monitore und Grafikkarten wünschen. Die Gruppe der 16- bis 17-Jährigen ist mit ihrem Prozessor am zufriedensten. Nur 16 Prozent von ihnen wären bereit, ihren aktuellen Prozessor auszutauschen, was weit hinter anderen Altersgruppen zurückbleibt. Im Durchschnitt geben fast 32 Prozent an, dass sie gerne einen leistungsstärkeren Prozessor hätten.

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Bezahlung in der Gaming-Szene: Wahrnehmung von Gleichberechtigung und Unsicherheiten

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Bezahlung von Männern und Frauen in der professionellen Gaming-Szene. Nur wenige Teilnehmende glauben, dass Männer schlechter bezahlt werden als Frauen (12 Prozent), wobei hier die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen am ehesten dafür stimmt. Die älteste Altersgruppe (44- bis 55-Jährige) ist mit nur zwei Prozent der Meinung, dass Frauen schlechter bezahlt werden.

Allerdings sind sich viele Befragte, vor allem die jüngsten Teilnehmenden, bei diesem Thema nicht sicher (45 Prozent), während die ältesten von ihnen mit 46 Prozent noch etwas unsicherer sind. Diese Studie zeigt, dass es nach wie vor Unsicherheiten und Herausforderungen in Bezug auf die Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen gibt. Sie bietet wertvolle Einblicke in die Wahrnehmung der Teilnehmenden und bietet Ansätze zur Lösung dieser Problematik.

Hier geht es zur Studie: Auf demselben Level? Eine Studie zur Gleichberechtigung von Gamern und Gamerinnen

EinfachTommy

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